Fake Bart als Kostümaccessoire – Ein kleines Detail mit großer Wirkung
Ein Fake Bart kann einem Kostüm den letzten Schliff verleihen. Egal, ob für eine Mottoparty, Halloween oder eine Theateraufführung – mit einem künstlichen Bart lassen sich Charaktere glaubwürdig darstellen. Doch worauf sollte man achten, wenn man einen solchen Bart auswählt? Welche Varianten gibt es? Und wie bringt man ihn richtig an?
Warum ein Fake Bart so wichtig für das Kostüm ist
Ein gut gewählter Bart kann das gesamte Erscheinungsbild verändern. Man stelle sich einmal einen Piraten ohne üppigen Bart oder einen Weihnachtsmann mit glattrasiertem Gesicht vor – das würde einfach nicht funktionieren. Das passende Accessoire kann daher entscheidend sein, um eine Figur authentisch wirken zu lassen.
Außerdem bietet ein künstlicher Bart die Möglichkeit, verschiedene Looks auszuprobieren, ohne sich tatsächlich rasieren oder Haare wachsen lassen zu müssen. Besonders für spontane Verkleidungen ist das ein großer Vorteil. Darüber hinaus können Menschen mit lückenhaftem Bartwuchs ihr Kostüm vervollständigen, ohne auf ein aufwendiges Make-up zurückgreifen zu müssen.
Welche Arten von Fake Bärten gibt es?
Nicht jeder Bart passt zu jedem Kostüm. Es gibt verschiedene Varianten, die sich in Material, Form und Befestigungsart unterscheiden.
Selbstklebende Bärte
Diese Version ist wohl die einfachste. Hierbei handelt es sich um Bärte mit einer bereits angebrachten Klebefläche. Man zieht einfach die Schutzfolie ab und drückt den Bart an die Haut. Das funktioniert gut für kurze Einsätze, kann aber bei längerem Tragen unangenehm werden, da der Kleber mit der Zeit nachlassen kann. Zudem kann es passieren, dass sich der Bart an den Rändern ablöst, insbesondere wenn man schwitzt.
Bärte mit Gummiband
Diese Art eignet sich besonders für Kinder oder für Personen, die den Bart schnell auf- und absetzen möchten. Der Bart wird mit einem dünnen Band um den Kopf gespannt und bleibt so an Ort und Stelle. Der Nachteil ist, dass das Band sichtbar sein kann, was die Illusion etwas stört. Dennoch ist dies eine unkomplizierte Lösung für alle, die sich nicht mit Kleber oder anderen Befestigungsmethoden herumschlagen möchten.
Hochwertige Theaterbärte
Wer es professionell mag, greift zu handgeknüpften Modellen aus Echthaar oder hochwertigen Kunstfasern. Diese Bärte werden mit Mastix, einem speziellen Hautkleber, befestigt und sehen besonders realistisch aus. Die Anwendung erfordert allerdings etwas Übung, da der Kleber präzise aufgetragen und der Bart sauber positioniert werden muss. Zudem sollte man bedenken, dass die Entfernung des Klebers am Ende des Tages Zeit und spezielle Reinigungsmittel erfordert.
So wählt man den richtigen Bart für das Kostüm
Ein Fake Bart sollte nicht nur gut aussehen, sondern auch zum Charakter passen. Hier einige typische Stilrichtungen:
- Dichter Vollbart – ideal für Wikinger, Holzfäller oder Weihnachtsmänner
- Schmaler Schnurrbart – perfekt für Gentlemen, Schurken oder Filmcharaktere aus den 1920ern
- Zotteliger Bart – optimal für Piraten, Einsiedler oder Fantasy-Figuren
- Dreitagebart-Optik – für einen coolen und lässigen Look
- Kinnbart oder Ziegenbart – perfekt für Magier, Philosophen oder düstere Bösewichte
Neben der Form ist auch die Farbe entscheidend. Sie sollte entweder zur eigenen Haarfarbe passen oder bewusst einen starken Kontrast setzen, um besonders auffällig zu wirken. Wer sich für ein besonders authentisches Aussehen entscheidet, kann den Bart zusätzlich mit speziellen Farbsprays anpassen.
Die richtige Befestigung und Pflege
Damit der Bart den ganzen Abend hält, sollte er korrekt befestigt werden. Bei selbstklebenden Varianten reicht es meist aus, das Gesicht vorher zu entfetten. Bei Mastix-Bärten ist es wichtig, den Kleber gleichmäßig aufzutragen und die Kanten gut zu fixieren.
Nach der Nutzung sollte der Bart vorsichtig abgenommen und gereinigt werden. Kleberreste lassen sich mit speziellen Entfernern oder hautfreundlichem Öl lösen. Bärte aus Kunsthaar können mit milder Seife gewaschen und anschließend in Form gebracht werden. Echthaarmodelle sollten ähnlich wie echtes Haar gepflegt werden. Eine richtige Lagerung sorgt dafür, dass der Bart auch bei mehrfachem Gebrauch in einwandfreiem Zustand bleibt. Hier empfiehlt sich eine luftdichte Verpackung oder ein spezieller Halter für Theaterbärte.
Tipps zur Kombination mit anderen Accessoires
Ein Fake Bart wirkt noch eindrucksvoller, wenn er mit weiteren Accessoires kombiniert wird. Hier einige Ideen:
- Perücke: Ein Bart allein kann das Erscheinungsbild verändern, doch in Kombination mit der passenden Frisur wird der Look noch überzeugender.
- Brille: Eine runde Brille verstärkt den Professoren- oder Alchemisten-Look, während eine Sonnenbrille das Gangster-Image abrundet.
- Kopfbedeckung: Ein Zylinder, Piratenhut oder Wikingerhelm setzt den Charakter zusätzlich in Szene.
- Make-up: Leichte Schattierungen im Gesicht können den Bart natürlicher wirken lassen, indem sie für Tiefe und Kontraste sorgen.
Wo kauft man einen guten Fake Bart?
Es gibt zahlreiche Anbieter für Kostümzubehör, doch nicht alle Produkte sind qualitativ hochwertig. Wer auf ein realistisches Aussehen Wert legt, sollte sich nicht nur am Preis orientieren, sondern auch Kundenbewertungen berücksichtigen.
Online-Shops bieten eine große Auswahl, während Fachgeschäfte den Vorteil haben, dass man die Produkte vor dem Kauf testen kann. Gerade für Theater- und Filmproduktionen lohnt es sich, in professionelle Modelle zu investieren. Zudem gibt es spezialisierte Händler, die maßgeschneiderte Bärte anfertigen können – eine Option für alle, die es besonders authentisch möchten.
Fazit
Ein gut gewählter Fake Bart kann das gesamte Kostüm aufwerten und dem Träger eine völlig neue Ausstrahlung verleihen. Egal, ob für eine Party, ein Fotoshooting oder eine Theateraufführung – mit der richtigen Wahl und der passenden Befestigung sorgt ein künstlicher Bart für den perfekten Look. Wer zusätzlich auf Qualität und eine angemessene Pflege achtet, kann das Accessoire immer wieder verwenden und jedes Mal eine andere Figur zum Leben erwecken.